THC im Körper: Speichel, Blut und Urin – wie lange ist es nachweisbar?
   01/20/2026 11:48:23     Informacje
THC im Körper: Speichel, Blut und Urin – wie lange ist es nachweisbar?

THC im Körper: Speichel, Blut und Urin – wie lange ist es nachweisbar?

Wie lange bleibt THC im Körper? Das ist eine der häufigsten Fragen – sowohl bei Personen, die nur gelegentlich Kontakt mit Marihuana hatten, als auch bei denen, die häufiger konsumiert haben. Unten findest du eine klare Erklärung, wovon die Nachweiszeit von THC in Speichel, Blut und Urin abhängt, warum der Stoffwechsel dabei eine Rolle spielt und weshalb Tests meistens Metaboliten und nicht THC selbst nachweisen.

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Inhaltsverzeichnis


Was ist THC und wie wirkt es im Körper?

THC (Tetrahydrocannabinol) ist die wichtigste psychoaktive Substanz in Cannabis. Sie ist verantwortlich für typische Effekte, die man mit Marihuana verbindet – zum Beispiel Euphorie, Entspannung, veränderte Wahrnehmung oder gesteigerten Appetit.

Sobald THC in den Körper gelangt, wirkt es auf das Endocannabinoid-System und bindet hauptsächlich an CB1-Rezeptoren. Dadurch kann es unter anderem beeinflussen:

  • das Kurzzeitgedächtnis,
  • die motorische Koordination,
  • Wahrnehmung und kognitive Prozesse,
  • Schmerz- und Übelkeitsempfinden,
  • den Appetit,
  • die Muskelspannung (teilweise genutzt in medizinischen Anwendungen).

Der Abbau von THC findet hauptsächlich in der Leber statt, wo es in weitere Verbindungen umgewandelt wird. Zu den wichtigsten gehören 11-OH-THC und THC-COOH. Das ist relevant, denn bei Drogentests werden meist Metaboliten nachgewiesen, die deutlich länger im Körper bleiben können als THC selbst.


Wie lange bleibt THC im Körper?

Wie lange THC im Körper nachweisbar ist, hängt von vielen Faktoren ab: Konsumhäufigkeit, Dosis, Stoffwechsel, Körperfettanteil, körperliche Aktivität sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Bei Personen, die Marihuana nur gelegentlich konsumiert haben, kann THC ungefähr nachweisbar sein:

  • im Urin: 3 bis 10 Tage,
  • im Blut: bis etwa 2 Tage,
  • im Speichel: meistens bis zu 24 Stunden.

Bei regelmäßigem Konsum können THC und seine Metaboliten deutlich länger im Körper bleiben – in Extremfällen spricht man sogar von mehreren Wochen, manchmal (je nach Person und Intensität) auch bis zu ca. 90 Tagen nach dem letzten Konsum.


Welche Faktoren beeinflussen die Nachweisbarkeit von THC?

Es gibt keinen „perfekten“ Wert für alle – die Nachweisbarkeit von THC ist sehr individuell. Einflussfaktoren sind unter anderem:

  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Körpergewicht,
  • Körperfettanteil,
  • Stoffwechseltempo,
  • körperliche Aktivität,
  • Ernährung und Flüssigkeitszufuhr,
  • allgemeine körperliche Verfassung.

THC kann sich im Fettgewebe anreichern und wird danach schrittweise wieder in den Blutkreislauf abgegeben. Deshalb können Menschen mit höherem Körperfettanteil THC langsamer ausscheiden, und Tests können Metaboliten über einen längeren Zeitraum nachweisen.

Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung unterstützen den Stoffwechsel, was die Ausscheidung begünstigen kann – dennoch bleibt Zeit der wichtigste Faktor.


Wie beeinflusst die Konsumform die Nachweisbarkeit in Urin, Blut und Speichel?

Die Art des Konsums hat großen Einfluss darauf, wie schnell THC im Körper erscheint und wie lange es nachweisbar sein kann.

  • Rauchen und Vaporisieren: führen zu einem schnellen Anstieg von THC im Blut und im Speichel. Im Blut ist THC meist 1–2 Tage nachweisbar, im Speichel typischerweise 6–24 Stunden (manchmal länger).
  • Orale Aufnahme (z. B. Edibles): der Stoffwechsel dauert länger, und THC/Metaboliten können über einen längeren Zeitraum im Körper präsent sein.
  • Urintests: weisen meist THC-Metaboliten (z. B. THC-COOH) nach – deshalb kann ein positives Ergebnis auch lange nach Abklingen der Wirkung auftreten.

Wie beeinflusst Körperfett den Abbau und die Ausscheidung von THC?

THC ist eine lipophile Substanz, das bedeutet: Es bindet leicht an Fett. In der Praxis heißt das, dass THC nach dem Konsum teilweise im Fettgewebe gespeichert und später langsam wieder freigesetzt werden kann.

Das kann:

  • die Nachweiszeit verlängern,
  • dazu führen, dass Metaboliten-Spuren noch nach vielen Tagen vorhanden sind,
  • Schwankungen der Ergebnisse je nach Stoffwechseltempo verursachen.

Grundsätzlich gilt: Je höher der Körperfettanteil und je häufiger der Konsum, desto größer ist die Chance, dass THC-Metaboliten länger nachweisbar bleiben.


THC-Metaboliten – was wird nachgewiesen und wie lange bleibt es im Körper?

Die wichtigsten THC-Metaboliten sind:

  • 11-OH-THC – ein aktiver Metabolit, der die psychoaktive Wirkung verstärken kann,
  • THC-COOH – ein inaktiver Metabolit, aber am längsten nachweisbar (besonders im Urin).

In der Praxis sieht es so aus:

  • Urintest: die häufigste Methode; kann THC-Metaboliten bis zu ca. 30 Tage nachweisen, bei regelmäßigem Konsum auch mehrere Wochen – im Extremfall sogar bis zu ca. 90 Tagen.
  • Bluttest: weist THC meist 1–2 Tage nach (manchmal bis 3 Tage); wird z. B. bei Verkehrskontrollen eingesetzt.
  • Speicheltest: zeigt THC meist 6–24 Stunden, manchmal bis zu 48 Stunden; sensibel für kürzlichen Konsum.

Die Werte sind Richtwerte – Dosis, Konsumform und individuelle Faktoren spielen eine große Rolle.


Wie kann man die Ausscheidung von THC unterstützen?

Es gibt keine „magische“ Methode, um THC sofort aus dem Körper zu entfernen. Man kann jedoch natürliche Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse unterstützen durch:

  • Hydration (ausreichend Wasser trinken),
  • ballaststoffreiche Ernährung und leichte Mahlzeiten,
  • körperliche Aktivität (insbesondere regelmäßig),
  • keine weitere Aufnahme – Zeit ist entscheidend.

Wichtig: Bei regelmäßigem Konsum können Metaboliten noch lange nach dem letzten Kontakt nachweisbar sein, auch wenn die Wirkung längst vorbei ist.


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Kann man einen THC-Test „austricksen“? Fakten und Mythen

Im Internet taucht oft die Frage auf: Ist es möglich, einen THC-Test (insbesondere einen Speicheltest) zu manipulieren? Es lohnt sich, diese Frage vernünftig anzugehen, denn in Wirklichkeit gibt es keine einzige, zuverlässige Methode, die für jede Person ein „sauberes Ergebnis” garantiert.

Tests (insbesondere Schnelltests) können in ihrer Empfindlichkeit variieren, und das Ergebnis hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

der Zeit seit dem letzten Konsum,

der Menge an THC und der Häufigkeit des Konsums,

der Art des Konsums,

dem individuellen Stoffwechsel,

dem Zustand und der Hygiene der Mundhöhle.

Die sicherste Regel ist einfach: Wenn Sie einen Test riskieren, sind Zeit und eine Pause entscheidend. Alle „Tricks” aus dem Internet können unwirksam sein und in vielen Situationen zu unnötigen Problemen führen.

Wenn Sie nach einem Produkt suchen, das sicherstellt, dass THC in einem Speicheltest nicht nachgewiesen wird, entscheiden sich manche Menschen für spezielle Sprays dieser Art – ein Beispiel dafür ist:

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